Praxis Regina Bruckner

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Aktualisiert: 17. Feb 2019




« ...denn wenn man knirscht, kann man nicht weinen »



J. W. Goethe schrieb dies am 10.11.1767 in einem Brief, in welchem er seine Gefühle beschreibt, die er angesichts eines erfolgreichen Nebenbuhlers empfindet. Aus dem Volksmund hört man: "jemandem die Zähne zeigen", "zerknirscht sein", "verbissen sein", "Probleme durchkauen", "Zähne zusammenbeissen und durch", "sich an etwas festbeissen", "sich in etwas verbeissen", und nicht zuletzt vom "ins Gras beissen".


Stress


Negativer Stress ist ein emotionaler Zustand von vorübergehender oder andauernder Belastung. Gekennzeichnet ist er vor allem durch zwei Merkmale: zum einen besteht ein Missverhältnis zwischen den gestellten Anforderungen und den zur Verfügung stehenden Bewältigungsmöglichkeiten, zum anderen werden die aus diesem Missverhältnis entstehenden Folgen als Bedrohung empfunden. Stellen wir uns ein Tier vor, das bedroht wird und vergleichen wir seine Reaktionsmöglichkeiten mit Verhaltensmustern, die wir auch beim Menschen beobachten können.


Flucht, Tot-Stellen, Angreifen


Tiere flüchten, stellen sich beim Anblick einer Gefahr einfach tot, oder greifen an. In den meisten Situationen können wir Menschen obige natürliche Reflexe nicht ausleben, sondern müssen uns unter Kontrolle haben. Zu gern würde man vielleicht angesichts eines Problems oder einer Kritik seines Vorgesetzten einfach weglaufen oder angreifen und kämpfen. Stattdessen erträgt man die Situation mit "zusammengebissenen Zähnen" und hält aus. Trotzdem befindet sich der Körper in Alarmbereitschaft und schüttet Adrenalin und Cortison aus, welche wir aber nicht durch Muskelaktivität wie rennen oder kämpfen loswerden. Es bleibt uns das Anspannen der Kaumuskulatur über Knirschen und Pressen. Dies geschieht oft unbewusst während der Nacht. Auch andere Muskeln, wie die autochtone Rückenmuskulatur werden auf diese Weise überbelastet, was zu Rückenproblemen, Bandscheibenschäden, Nackenschmerzen u.a. führen kann.


Der Schmerz


Eine Daueranspannung der Muskulatur kann über eine Minderdurchblutung zu Verhärtungen wie Myogelosen und Hartspann führen. Besonders im Bereich der Kaumuskulatur sind auch Tendomyopathien (Schmerzen an Sehnen und Muskeln) häufig. Auch Tinnitus kann eine Folge sein. Der Hexenkreis von Stress, Belastung und Muskelanspannung muss durchbrochen werden.


Behandlungsangebot


Mit temporomandibulären Techniken werden Beschwerden im Bereich des Kiefergelenkes oder der Kaumuskulatur spezifisch abgeklärt und behandelt. Wichtig sind auch Übungen, welche zu Hause durchgeführt werden können. Stressreduktion ist wichtig.


Mit Hilfe der Atemtherapie entdecken Sie Ihr Atempotential. Das Zurückfinden zum eigenen Atemrhythmus hat eine tiefgreifende Wirkung auf das vegetative Nervensystem und führt in eine wohltuende Entspannung. Sie lernen alle Ihnen zur Verfügung stehenden Körperräume zu nutzen und so Ihre gesamte Atemkapazität auszuschöpfen. Dies führt zu mehr Aufnahme von Sauerstoff im Körper und somit zu mehr Vitalität und körperlich-seelischer Ausgeglichenheit.

Mit gezielten Griffen aus der Craniosacral-Therapie wird die Muskulatur von Nacken und Kiefer sanft gelöst. Bei dieser Methode arbeite ich vor allem am Schädel (Cranium), Rücken und Kreuzbein (Sakrum). Schmerzhafte Muskeln und Gelenke können so gelockert werden. Beide Methoden bewirken eine tiefe Entspannung. Stressventile wie Pressen und Knirschen werden unnötig. Unterstützend können Pflanzen eingesetzt werden, welche auf die Stressachse wirken.


Aktualisiert: 28. Jan 2019


Es ist schwierig, eine Beziehung zwischen auftretenden Krankheitssymptomen und dem Vorhandensein von Amalgam zu beweisen, da es auch eine Vielzahl anderer Umweltschadstoffe gibt, die eine Belastung verursachen können. Trotzdem sollte man bei Andauern untenstehender Symptome eine Ausleitung in Betracht ziehen, um belastende Faktoren weitmöglichst zu reduzieren.

Über den feinen täglichen Zahnabrieb findet eine kontinuierliche Benetzung der Schleimhautoberfläche im Mund-Magen-Darmtrakt statt. Es kommt zu einer Veränderung der Darmbarrierefunktion und Aufnahme kleinster Dosen in das Blutsystem und nachfolgend einer Anreicherung in den Zellen der verschiedenen Organe. Ein Prozess, der oft erst über den Summationseffekt der Jahre zu klinischen Symptomen führt.

Die Quecksilberkonzentration im Blut, Urin und Speichel sagt nichts über die angereicherte Gewebekonzentration und daraus erfolgte Organstörungen aus! Auch ist es wichtig, allergische Reaktionen, die über einen Perikutantest diagnostizierbar sind, von der toxischen Gewebewirkung zu unterscheiden, weshalb Allergietests hier meist nicht weiterführen.

Eine Körperfunktionstestung auf Quecksilberverträglichkeit oder eingetretene Störwirkung auf das biologische Gewebe ist mit ARD (Autonome Regulations Diagnostik nach Dr. Klinghardt) möglich. Dies ist eine nicht–invasive Diagnostik mittels Muskeltests.

Danach wird der individuelle Ausleitungsplan erstellt. Die Ausleitung muß allerdings über einen längeren Zeitraum hinweg praktiziert werden, denn es dauert eine ganze Weile, die meist über viele Jahre aus den Füllungen ausgeschwemmten und irgendwo im Körper deponierten Quecksilber-Verbindungen aus dem Körper auszuleiten.

Nicht jeder Patient mit Amalgamfüllungen muss davon krank werden, aber folgende Symptome können im Zusammenhang mit Amalgam stehen:

Kopfschmerzen, Haarausfall, chronische Müdigkeit, Zahnfleischbluten, Zungenbrennen, Metallgeschmack, Lähmungen, Muskelzittern, Allergien, Verdauungsstörungen


Die Amalgamausleitung beinhaltet unter anderem eine hohe tägliche Trinkmenge (2-3 Liter eines mineralarmen, reinen Quellwassers), eine Phytotherapie zur Unterstützung der Nieren-, Leber-, Darm- und Lymphfunktion, Mineralien, Enzyme und Algenpräparate.