Aktualisiert: 27. Feb 2019




Jedes Jahr im Januar/ Februar hören wir es in den Nachrichten: die Erkältungs- und/ oder Grippewelle schwappt wieder über die Schweiz. Im Job gibt es viele Ausfälle, in der S-Bahn wird gehustet und geniest. Vielleicht sind sogar Familienmitglieder krank. Zeit, sich Gedanken zu machen, wie Sie einer Erkältung oder Grippe vorbeugen können. Als erstes die allgemeinen, einfachen aber sehr wirkungsvollen Massnahmen:


1) Gründliche Händewaschen: 20 Sekunden mit Seife öfter am Tag, immer wenn Sie nach Hause kommen.

2) Türklinken, Telefon, Treppengeländer, Tastatur reinigen.

Touch-Screens von Mobiltelefonen sind die grössten Bakterienträger

3) Täglich lüften: 5-15 Minuten 2-3 mal pro Tag

4) Sich warm halten. ein ausgekühlter Körper ist anfälliger für eine Infektion

5) Genügend schlaf in einem wohltemperierten, nicht zu warmen Zimmer

6) Eine Stunde Bewegung pro Tag an der frischen Luft

7) Gesunde Ernährung mit genügend Vitalstoffen


Wollen Sie zusätzlich etwas für sich und Ihr Immunsystem tun?


Kneippen ist eine weitere Methode, welche sich einfach zu Hause anwenden lässt. Kalte Güsse sind ein starker Reiz für den Körper und stärken so die Abwehrkräfte. Sie haben durchblutungssteigernde Wirkung, da sich die Blutgefässe vom kalten Wasser zuerst zusammen ziehen und anschliessend erweitern. Je besser die Schleimhäute von Nase, Rachen und Mund durchblutet sind, desto besser ist deren Abwehrbarriere.


Hierfür bieten sich kalte Stirn und Wangengüsse an: Mindestens 3 mal/ pro Woche für 3-5 Minuten.


Auch kalte Knie- und Unterschenkelgüsse oder kalte Armbäder fördern die Abwehr. Hier ist darauf zu achten, dass der Körper nicht auskühlt und die Füsse am Schluss warm sind.


Natürlich sind auch regelmässige Saunagänge eine Möglichkeit, die Blutgefässe zu trainieren und das Immunsystem auf Trab zu bringen.


Mit der Pflanzenheilkunde und einer guten Darmpflege bietet die Naturheilkunde weitere Möglichkeiten, wie Sie sich gut auf den Winter vorbereiten und Ihre Abwehr stärken können. Welche Pflanzen angezeigt sind und wie sich das Immunsystem über den Darm verbessern lässt, kann für jeden Menschen unterschiedlich sein.


Gerne unterstütze ich Sie mit einer individuellen Beratung und einem auf Sie zugeschnittenen Konzept.

Aktualisiert: 17. Feb 2019



Definition nach Wikipedia: Adaptogen ist eine alternativmedizinische Bezeichnung für pflanzliche Zubereitungen und Drogen, die dem Organismus helfen sollen, sich an Stresssituationen anzupassen und einen positiven Effekt bei Stress-induzierten Krankheiten ausüben.

Was hier in Wikipedia vorsichtig mit Konjunktiv umschrieben wird, sehe ich bei mir in der Praxis zusehends als eine immer wichtiger werdende Pflanzengruppe im Einsatz bei Befindlichkeitsstörungen verschiedenster Art, aber ähnlichen Ursprungs: Stress.

Adaptogene sind im Allgemeinen nicht toxisch und weisen eher unspezifische pharmakologische Eigenschaften auf. Erfahrungsgemäss steigern sie die Widerstandsfähigkeit des Organismus gegen ein breites Spektrum von widrigen biologischen, chemischen und physikalischen Faktoren. Sie fördern so eine Langzeitresistenz des Körpers aufgrund ihrer ausgleichenden, stärkenden und regenerationsfördernden Effekte. Bei einer Stressreaktion führen Adaptogene zu einer Verkürzung der Alarmphase, einer Verlängerung der Widerstandsphase und einem Ausbleiben bzw. Verzögerung der Erschöpfungsphase und haben einen normalisierenden Effekt auf den Körper unabhängig davon, in welche Richtung die Abweichung der physiologischen Norm stattgefunden hat. Hauptsächlicher Wirkungsort sind die körperlichen Regulationssysteme wie Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenmark und Immunsystem und dies macht sie zu wertvollen Mitteln im Umgang mit Stress, Burnout, Posttraumatischen Belastungsstörungen und vielen funktionalen stressbedingten Erkrankungen. Adaptogene unterstützen das komplette neuroendokrine System, besonders die Nebennierenrinde. Somit wirken sie ungünstigen Auswirkungen von Stress entgegen und die Ausschüttung von Stresshormonen wird reguliert.

Inzwischen gibt es auch klinische Studien. Zu den am Besten untersuchten Pflanzen in diesem Bereich gehören: Panax Ginseng, Eleutherococcus senticosus und Rhodiola rosea. Weniger bekannt aber nicht weniger wirkungsvoll sind Schisandra chinensis, Pfaffia paniculata oder Ashwaganda. Auch Pilze wie Lingzhi (Ganoderma lucidum), Maitake (Grifola frondosa) oder der brasilianische Mandelegerling (Agaricus brasiliensis) werden in einigen Schriften zu den Adaptogenen gezählt.


Literatur:     


E.-A. Meyer: Eleuwurzel.Naturheilpraxis 2/2013 Winston, D., Maimes, S.:"Adaptogens - Herbs for Strength, Stamina and Stress Relief"; Healing Arts Press, Rochester, Vermont, 2007

Aktualisiert: 17. Feb 2019


Atem und Atmung können als bedeutendes Bindeglied zwischen Körper, Geist und Seele angesehen werden. Sie sind daher nicht nur für den funktionalen Austausch lebensnotwendiger Stoffe von Bedeutung, sondern sie eröffnen dem Menschen eine Verbindung zwischen der inneren und äußeren Welt, beeinflussen eine Vielzahl psychischer und physiologischer Prozesse und wirken auf das Zusammenspiel der Organe und Organsysteme.


Die Ursache für diese vielfältigen Auswirkungen beruht aus neurophysiologischer Sicht auf der Verbindung des Atemzentrums mit anderen vegetativen Zentren, mit der Formatio reticularis, mit Hypothalamus-Hypophyse und dem Gamma-Nervensystem.

Zwischen Atmung, Körper und Psyche bestehen enge Zusammenhänge. Spannung oder Gelassenheit finden direkten Ausdruck in der Atmung. In der Umkehrung bedeutet dies, dass über die bewusst richtige Atmung Körper und Psyche positiv beeinflusst werden können.


In der Regel ist das Atmen ein unbewusster Vorgang. Oft wird man sich der Atmung erst bei einer körperlichen Anstrengung oder bei einer seelischen Belastung bewusst. Hektik und Stress der modernen Lebensweise tragen ebenso wie Bewegungsmangel, Fehlhaltungen oder Übergewicht dazu bei, dass es manchen Menschen "den Atem verschlägt". Dies kann zu den verschiedensten Beschwerden und Erkrankungen führen. In der Atemtherapie lernt man, auch das "alltägliche" Atmen bewusst wahrzunehmen und kann so auf einfache Weise auf Wohlbefinden, Kraft und Stimmung einwirken.


Über den erfahrbaren Atem, wie er in vielen Atemschulen gelehrt wird (Dürckheim und Graubner, Middendorf u.a.), lernt man, den Atem wieder freizulassen, bewusst zu begleiten und erlebt das lustvolle, anstrengungslose „geatmet werden“. Durch die Schulung des Atem- und Empfindungsbewusstseins findet man einen neuen Zugang zu Körper, Geist und Seele. Über das Üben am Atem findet der Mensch zu mehr Boden, Wurzeln und (Selbst) – Vertrauen. Der im Körper erfahrene Boden ist das Fundament, worauf sich Beziehungen zu anderen Menschen und dem Leben neu gestalten können. Die stete Schulung der Achtsamkeit und des Körperbewusstseins führt in den Moment und in eine tiefe Entspannung.


Es gibt verschiedene Formen, mit dem Atem zu arbeiten. In der Einzelbehandlung helfe ich dem Klienten, seine Atmung und seine Atemräume wahrzunehmen. Die Hände spüren den Atem und geben Impulse, auf die der Atem meist unwillkürlich reagiert. So entsteht ein nonverbales "Atemgespräch", in welchem der Atem in seiner ganzen Dimension erfahren wird, Fehlhaltungen bewusst werden und sich verändern können.

Der Klient liegt dabei meistens auf einer Liege, manchmal finden Übungen im Sitzen oder Stehen statt. Am Atem und am Leib kann auch über die Stimme gearbeitet werden, gehört sie doch wie Haltung, Atem und Spannung zum Selbstausdruck des Menschen. Die Weise des Sprechens und der Ton hat eine Rückwirkung auf den Leib. Ist das Sprechen zu leise, zu hoch oder hat keine Resonanz, so kann über die Stimmarbeit vieles erreicht werden. Jede Einzelbehandlung beginnt und schliesst mit einem Gespräch.

Im Sinne Einsteins obiger Aussage wünsche ich jeder Klientin und jedem Klienten das Erkennen der eigenen Wirklichkeit in der achtsamen Erfahrung seines weiten Atems.

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